Zutat des Monats März 2013: Bulgur

Was ist Bulgur?

 

Bulgur stellt in bestimmten Teilen des Orients eines der Hauptnahrungsmittel dar. Und auch in Deutschland erfreut sich das Getreide in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. Aber was ist Bulgur eigentlich? Und ist Bulgur überhaupt gesund? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Getreide, erklären, wo der Unterschied zu Couscous liegt und geben Ihnen ein leckeres Rezept für einen Bulgursalat mit auf den Weg.

 

Herstellung von Bulgur

 

Bulgur wird hauptsächlich aus Hartweizengries hergestellt. Dieser wird zunächst eingeweicht und anschließend dampfgegart. Nach dem Trocknen wird er dann in unterschiedliche Feinheitsgrade gemahlen. Da der Weizengries bereits bei der Herstellung gedämpft wird, muss er beim Kochen nur noch kurz in Wasser eingeweicht werden.

 

Im Unterschied dazu wird bei der Herstellung von Couscous der Hartweizengrieß lediglich mit Wasser benetzt. Die Klümpchen, die sich dabei bilden, werden mit den Händen so lange zerrieben, bis sich kleine Kügelchen bilden. Diese werden getrocknet und anschließend gelagert.

 

Traditionell wird Couscous nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser gedämpft. Da der Instant-Couscous, der in unseren Supermärkten angeboten wird, in der Regel bereits vorgegart ist, muss er nur noch in heißem Wasser aufquellen.

 

Ist Bulgur gesund?

 

Die Herstellung von Bulgur ist äußerst schonend. Da das gesamte Korn geschrotet wird, ist der Bulgur zudem sehr nährstoffreich. Der Weizengries enthält unter anderem verschiedene B-Vitamine sowie Vitamin E und die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Phosphor. Da Bulgur wie alle anderen Weizenprodukte auch Gluten enthält, ist er für Personen, die an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leiden, nicht geeignet.

 

Bulgur ist relativ kalorienreich: 100 Gramm enthalten rund 350 Kalorien. Nach dem Quellen bringen es 100 Gramm des Getreides allerdings nur noch auf etwa 110 Kalorien. Da das Getreide ähnlich wie Reis lange satt macht, ist der Verzehr von Bulgur auf jeden Fall empfehlenswert – auch im Rahmen einer Diät. Der Sättigungseffekt ist insbesondere auf den hohen Ballaststoffgehalt zurückzuführen.

 

Zubereitung von Bulgur

 

Bulgur ist bereits vorgegart, deswegen lässt er sich schnell und einfach zubereiten. Normalerweise genügt es, den Weizengrieß in heißem Wasser 20 Minuten lang quellen zu lassen. Alternativ können Sie ihn auch in kaltem Wasser quellen lassen, für diese Zubereitungsart werden allerdings zwischen acht und zwölf Stunden benötigt.

 

Bulgur nimmt beim Quellen größere Mengen an Wasser auf, deswegen vergrößert sich sein Volumen beim Zubereiten deutlich. In der Regel genügen für eine Portion etwa drei Esslöffel aus.

 

Im Supermarkt wird Bulgur in der Regel abgepackt in Plastiktüten angeboten. Haben Sie den Weizengries einmal angebrochen, sollten Sie ihn am besten in ein fest verschließbares und lichtundurchlässiges Gefäß umfüllen. Verbrauchen Sie das Getreide am besten innerhalb von sechs Monaten, ansonsten kann sich der Geschmack verändern.

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