Bärlauch

Bärlauch: Gesund & lecker

 

Im Mittelalter wurde Bärlauch als Herba Salutaris bezeichnet und als Arznei- und Nahrungspflanze genutzt. Ihm wurden unheilabwehrende Eigenschaften zugeschrieben.

 

In der Volksmedizin wird der Bärlauch heute bei Magen-Darmstörungen eingesetzt, aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung gegen Gärungsdyspepsien sowie als Karminativum (Phytotherapeutisches Mittel). Weitere Einsatzbereiche sind als Antihypertonikum (blutdrucksenkendes Mittel) und Antiarteriosklerotikum.

 

Auch in der Naturheilkunde kommt Bärlauch als Heilmittel oft zur Anwendung. Die Heilwirkung ist den zahlreichen in ihm enthaltenen, überwiegend schwefelartigen ätherischen Ölen zuzuschreiben, die sich positiv auf Verdauung, Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen auswirken. Des Weiteren ergibt sich eine effektive Heilwirkung bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Darmerkrankungen. Zudem wirkt er Stoffwechsel anregend und wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und hilft zudem bei Wurmbefall.

 

Bärlauch in der Küche

 

Mit dem Frühling nimmt auch der Bärlauch Einzug in die Küchen. Mit seinem frischen, kräftigen Aroma passt er zu vielen Gerichten und gibt ihnen eine besondere Note. Geschmacklich ähnelt er dem Knoblauch, ist jedoch nicht ganz so intensiv und hinterlässt vor allen Dingen nach dem Verzehr keinen Mund- oder Körpergeruch. Sie finden Bärlauch zum Beispiel auf dem Wochenmarkt oder können ihn auch gut im Garten oder auf der Fensterbank ziehen.

 

Tipps zum Sammeln:

 

• Bärlauch sieht dem giftigen Maiglöckchen und – insbesondere vor seiner Blüte – der ebenso giftigen Herbstzeitlosen sehr ähnlich. Sammeln Sie deswegen nur, wenn Sie sich gut auskennen. Sind Sie unsicher, dann zerreiben Sie einfach ein Blatt. Riecht es nach Knoblauch, dann ist es Bärlauch. Riecht es nach nichts, dann lassen Sie die Blätter im Wald, denn die Gefahr einer Vergiftung durch Herbstzeitlose oder Maiglöckchen ist zu groß.

 

• Sammeln Sie nur so viele Blätter wie Sie für eine Mahlzeit benötigen. Damit sich die Pflanze weiterentwickeln kann, sollten Sie pro Pflanze nur 1 Blatt ernten, am besten unten vom Stiel.

 

• Das Sammeln von Pflanzen in Naturschutzgebieten ist generell verboten.

 

• Vor der Blütezeit schmeckt Bärlauch am besten.

 

Dazu schmeckt Bärlauch

 

Verwendet werden die frischen jungen Blätter und auch die Zwiebeln. Da Bärlauch frisch am besten schmeckt, ist er beliebt für Salate oder Kräutercremes, aber auch in einer Suppe schmeckt er bestens, ebenso als Pesto zu Nudeln oder in einer Sauce Carbonara. Knödel oder Gnocchi werden durch Beigabe von Bärlauch nicht nur schön grün, sondern schmecken würzig lecker.

 

Was macht Bärlauch so gesund?

 

Er fördert nicht nur die Verdauung, sondern verhindert auch Arteriosklerose und senkt den Blutdruck und kann somit sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Dadurch ist der Bärlauch das reinste Labsal gegen Zivilisationskrankheiten.

 

Mit Bärlauch gegen Erkältungen

 

Eng mit dem Knoblauch verwandt, besitzt der Bärlauch nicht nur ein ähnliches Aroma sondern auch die gleich positive Wirkung auf unsere Gesundheit. Die Aromastoffe, die für den unverkennbaren Geschmack sorgen, so genannte Sulfide, werden beim Zerkleinern der Blätter in Allicin umgewandelt, das eine antibakterielle Wirkung besitzt. Bakterien, die unser Immunsystem angreifen, werden abgetötet, daher können schon vorhandene Erkältungen mit Bärlauch bekämpft werden. Auch Fieber und Husten werden gelindert.

 

Bärlauch und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Studien haben ebenfalls gezeigt, dass Bärlauch, regelmäßig verzehrt, sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System auswirkt: Er senkt sowohl Blutdruck als auch Cholesterinspiegel und beugt somit einem Herzinfarkt vor.

Beruhigende Wirkung auf den Magen

Auch im Magen-Darm-Bereich kann Bärlauch punkten: Seine ätherischen Öle regen den Appetit an und außerdem hilft Bärlauch bei Magenkrämpfen, Völlegefühl und Blähungen.

 

Gesunde Nährstoffe

 

Magnesium, Mangan, Eisen oder Vitamin C – auch Mineralstoffe und Vitamine kommen in Bärlauch in größeren Mengen vor. Magnesium stärkt unsere Muskeln, Vitamin C schützt vor Erkältungen und wirkt zudem als Antioxidanz: Es fängt so genannte freie Radikale ab und beugt damit unter anderem der vorzeitigen Alterung vor. Außerdem schützt es unsere Zellen vor Veränderungen und kann so Krankheiten vorbeugen.

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