Frische Pilze

Pilze sind gesund, weil …

 

…sie hochwertige Lieferanten für eine ganze Reihe lebenswichtiger Nährstoffe sind:


Pilze liefern wertvolles Eiweiss

 Manche Pilze sind im Vergleich zu anderen Gemüsearten sehr eiweissreich – allen voran der Steinpilz mit 5,5 Prozent Protein. Champignon, Austernpilz und Pfifferlinge liefern immerhin noch 2 bis 3 Prozent.


Ballaststoffe in Pilzen

Pilze enthalten viele Ballaststoffe, welche die Verdauung fördern, vor Darmkrebs schützen und das Herzinfarktrisiko senken.  Pilze sind reich an Hemicellulose, einem Ballaststoff, der ein Gefühl der Sättigung erzeugt, was vor allem für Übergewichtige interessant sein könnte. Zudem wird dadurch die Stuhlmasse erhöht und die Passage der Nahrung durch den Darmtrakt beschleunigt.

 

Eine besondere Spezialität der Pilze ist der bereits erwähnte Ballaststoff Chitin. Dieser ist auch der Grund dafür, dass manche Menschen Pilze nicht leicht verdauen können, im Umkehrschluss kann aber die Verdauung nachhaltig anregt werden, wenn die Pilze öfter in den Speiseplan eingebaut werden. Tipp: Je feiner Sie die Pilze hacken bzw. je besser Sie Ihre Pilz-Mahlzeiten kauen, desto bekömmlicher ist das Chitin.

 

Kalium in Pilzen

 

Pilze zählen zu den kaliumreichsten Lebensmitteln überhaupt und enthalten z. B. 20 Prozent mehr Kalium als Fleisch. Champignons, Pfifferlinge und Steinpilze sind hier besonders hervorzuheben, die empfohlene Tagesdosis an Kalium kann mit einer Portion frischer Pilze bis zu 30 Prozent gedeckt werden.


Eisen in Pilzen

 

Manche Pilze – wie z. B. der Pfifferling – sind eine besonders wertvolle Eisenquelle und verhindern somit bei regelmässigem Verzehr Anämien (Blutarmut), Abwehrschwäche und viele weitere Folgen eines Eisenmangels. 100 Gramm frische Pfifferlinge enthalten 6,5 Milligramm Eisen, womit die Hälfte des täglichen Bedarfs – der bei 10 bis 15 Milligramm liegt – gedeckt werden kann.


Selen in Pilzen

 

Selen schützt vor freien Radikalen, stärkt das Immunsystems und aktiviert die Schilddrüsenhormone.  Der in unseren Wäldern heimische Steinpilz gehört zu den besten Selenquellen, in 100 Gramm sind satte 184 Mikrogramm enthalten. Im Vergleich dazu liegt der Selengehalt des Shiitake-Pilzes bei 76 Gramm und der des Birkenpilzes bei 8 Gramm.


Zink in Pilzen

 

Ob Stoffwechsel, Immunsystem oder Hormone: Zink erfüllt im Körper viele wichtige Funktionen.  Der Zinkgehalt von Pilzen ist mit dem von Fisch vergleichbar und liegt zwischen 0,5 und 1 Milligramm. Austernpilze liegen mit knapp 0,9 Milligramm am oberen Ende dieser Skala, während der Steinpilz mit Abstand weit darüber hinausschiesst, nämlich 1,5 Milligramm Zink liefert.


Vitamine in Pilzen

 

Zu den Folgen eines Vitamin-A-Bei Mangels zählen z. B. eine erhöhte Infektionsanfälligkeit, trockene Haare bis hin zu Haarausfall, Sehstörungen, Eisenmangel sowie ein erhöhtes Krebsrisiko. Vitamin A kommt vor allem in tierischem Gewebe vor, aber seine Vorstufen, wie z. B. das Beta-Karotin, sind auch in Pflanzen und Pilzen enthalten und werden im Körper in Vitamin A umgewandelt.

 

Auch in Sachen B-Vitamine sind die Pilze nicht zu verachten, besonders hervorzuheben sind Champignons.

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