Grundregeln Essen - Zucker - TeilII

Regel 4:

Meiden Sie Nahrungsprodukte, die fructosereichen Maissirup enthalten

 

Nicht weil er schlechter ist als Zucker, sondern weil er wie viele andere wenig vertraute Zutaten in abgepackten Nahrungsmitteln zuverlässig anzeigt, dass es sich um ein stark bearbeitetes Nahrungprodukt handelt. Glucose-Fructose-Sirup wird ausserdem in Hunderte von Lebensmitteln gegeben, die von Haus aus nicht gesüßt werden (Brote, Würzmittel und zahlreicht Snackprodukte). Wenn Sie also Produkte meiden, die Glucose-Fructose-Sirup enthalten, reduzieren Sie automatisch Ihren Zuckerkonsum. Aber fallen Sie nicht auf den neuesten Schwindel herein: Produkte "ohne Glucose-Fructose-Sirup" oder "mit echtem Rohrzucker". Diese Behauptungen erwecken den Eindruck, daß die Nahrungsmittel irgendwie gesünder seien, das stimmt keineswegs. Zucker bleibt Zucker!

 

Regel 5:

Meiden Sie Nahrungsmittel, bei welchen irgendeine Form von Zucker (oder Süßstoff) als eine der drei wichtigsten Zutaten genannt wird!

Etiketten führen die Zutaten in der Reihenfolge ihres Gewichts auf. Jedes Produkt, das mehr Zucker als andere enthält hat zu viel Zucker. Kompliziert wird es dadurch, dass dank der Wissenschaft in verarbeiteten Nahrunsprodukten rund 40 Arten von Zucker verwendet wird. Darunter

Gerstenmalz, Rübenzucker, Reissirup, Zuckerrohrsaft, Süßungsmittel auf Maisbasis, Dextrin, Dextrose, Oligofructose, Fruchtsaftkonzentrat, Glucose, Rohrzucker, Invertzucker, Polydextrose, Vollrohrzucker und so weiter. Auch BIO Zucker ist Zucker.

Und was ist mit kalorienfreien Süßstoffen wie z.B. Aspartam? Studien deuten darauf hin, dass der Wechsel zu künstlichen Süßstoffen das Gewicht nicht reduziert - warum ist noch nicht ganz klar. Möglicherweise löst es ein Verlangen nach mehr Süßem aus, wenn dem Gehirn die süße Belohnung nur vorgegaukelt wird.

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